Start Unser Konzept
Unser paedagogisches Konzept

Was uns wichtig ist:

 

Unser Leitbild ist eingebettet in dem christlichen Grundsatz:

Seht wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: „Wir heißen Kinder Gottes und sind es“

(1 Johannes 3, 1a)

Die Mitte ist der Mensch.

Seine Würde gründet letztlich in der Zuwendung zu Gott.

Die Entwicklung der Kinder soll durch Freude am Leben unterstützt und gefördert werden.

Im Miteinander wollen wir Werte wie Toleranz, Lebensfreude, Vertrauen, und Verantwortungsbewusstsein vermitteln.

 

Qualitätsziele:

 

Ø      Grundlage unserer täglichen Arbeit in der Kindertagesstätte ist es, jedes Kind und jeden Erwachsenen in seiner Individualität wertzuschätzen und jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu achten.

Ø      Uns ist es wichtig, dass jedes Kind seinen altersgemäßen Entwicklungsablauf individuell durchlebt. Deshalb schaffen wir einen Lebensraum, in dem die Kinder ihr Kindsein lustvoll und freudig ausleben können.

Ø      Von Geburt an (bis zum 3. Lebensjahr) lernen Kleinkinder schnell, beiläufig, spielerisch und mit allen Sinnen (sehen, hören, tasten/fühlen, riechen, schmecken). Dazu brauchen Kinder den konkreten Umgang mit sich selbst, dem eigenen Körper, anderen Menschen, der Natur und den verschiedensten Materialien.

Ø      Kleinkinder sind „aktive Wesen“. Sie benötigen Erforschungs- und Erfahrungsmöglichkeiten um sich individuell entwickeln zu können. Die Kindertagesstätte bietet Entwicklungsreize, durch die räumliche Umgebung, verschiedene Spielmaterialien, einen fest strukturierten Tagesablauf welcher den Kindern Sicherheit und Orientierung gibt.

Ø      Auf ihrem Weg bieten wir den Kindern eine offene und tolerante Atmosphäre, in der sie sich frei entfalten können.

Ø      In seiner Entscheidungsfindung wird das Kind durch pädagogische Fachkräfte geführt und geleitet.

Ø      Die Familien, die unser Angebot in Anspruch nehmen, respektieren und achten wir in ihren individuellen, sozialen und kulturellen Unterschieden.

Ø      In unserer Kindertagesstätte begegnen sich mit Toleranz und Achtsamkeit Christen und Nichtchristen.

Ø      Durch Aktivitäten im Alltag und zu Festen im Jahreskreis vermitteln wir unseren christlichen Glauben.

Ø      Die Gesamtqualität unserer Kindertagesstätte wird durch persönliche und fachliche Kompetenz aller Mitarbeiter gewährleistet. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen wird diese Qualifikation sichergestellt.

Ø      Jede Mitarbeiterin ist für eine gemeinschaftliche Arbeit zum Wohle der Kinder mitverantwortlich. Mit ihren individuellen Stärken, Begabungen, und Fähigkeiten trägt sie zur Zusammenarbeit bei. Um diese Ziele zu erreichen, nutzen die Mitarbeiterinnen den regelmäßigen fachlichen Austausch während der Team- und Dienstbesprechungen.

Ø      Wir streben eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern an und verstehen unserer Arbeit als Unterstützung und Ergänzung der Erziehung in den Familien. Das kann nur in einem offenen Miteinander gelingen.

Ø      Damit unsere Arbeit transparent wird unterstützen wir die Eltern durch:

o       Regelmäßige Gespräche

o       Themenbezogene Elternveranstaltungen

o       Feste und Feiern um Kontakte untereinander zu knüpfen

o       Kontakte zu anderen Institutionen(z.B. Grundschule und therapeutische Einrichtungen).

 

 

Soziale Kompetenz

 

Zum erlernen der sozialen Kompetenz ist es uns wichtig:

ü      Eine Beziehung zu anderen aufzubauen und deren Stärken und Schwächen     wahrzunehmen und zu akzeptieren

ü      Sympathie und Respekt anderen gegenüber zuzeigen

ü      Konflikte mit anderen auszutragen

ü      Unterschiedliche Kulturen kennen zu lernen und zu achten

ü      Sich auf etwas Neues einzulassen

ü      Gut und böse unterscheiden zu können

ü      Regeln kennen lernen und einzuhalten

ü      Gegenseitige Hilfe anzubieten und anzunehmen

ü      Sich selbst zu vertreten und wertzuschätzen

ü      Demokratisch getroffene Entscheidungen zu akzeptieren und einzuhalten

ü      Ja und Nein sagen zu können

ü      Tiere, Natur und Umwelt gut zu behandeln und zu schützen

 

Spracherziehung

 

Die Sprachentwicklung beginnt unmittelbar, in den ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes. Der Spracherwerb ist ein langfristiger Entwicklungsprozess.

Die Sprachentwicklung des Kindes, vollzieht sich im wesentlichen in den ersten sechs Lebensjahren. Die Kindertagesstätte/ Kinderkrippe trägt als Ort der Kommunikation dabei große Verantwortung.

Wir legen großen Wert darauf, dass das Kind alle Sprachentwicklungsphasen   altersgemäß durchlebt:

ü      Lallen

ü      Ein- Wort-Satz

ü      Zwei oder Drei-Wort- Satz in der dritten Person

ü      Mehrwort-Satz in der „Ich“-Form

ü      Fragealter

ü      Sprachliche Reife

Dies unterstützen wir indem wir:

ü      Kinder die Oralephase durchleben lassen (d.h. Gegenstände mit dem Mund zuerfahren)

ü      Ein Vorbild für die Kinder sind und unsere Handlungen sprachlich begleiten

ü      Augenkontakt zu dem Kind halten

ü      Sprache durch Gestik, Mimik und Sprachmelodie ausdrücken

ü      Keine Babysprache verwenden sondern uns Zeit nehmen für Fragen und Gespräche

ü      Fingerspiele anbieten

ü      Kniereiterspiele spielen

ü      Lieder- Kreis- und Bewegungsspiele durchführen

ü      Bilderbücher zeigen

ü      Reime und Verse aufsagen

ü      Rollenspiel spielen

ü      Konflikte verbale austragen

ü      Geschichten erzählen und erzählen lassen

 

Musikalische Bildung

 

Kinder handeln von Geburt an musikalisch, sie nehmen Geräusche wahr und versuchen diese durch ihre Stimme nachzuahmen.

Musizieren ist für die Kinder eine Möglichkeit sich selbst darzustellen und Gefühle sowie Stimmungen zum Ausdruck zubringen.

Ebenso werden das Gehör, die Stimme, die Atemorgane und die Bewegungsarten (Rhythmusgefühl) durch verschiedene musikalische Tätigkeiten angeregt.

Förderung erfährt das Kind durch:

ü      Nachahmen von lauten

ü      Klangerzeugung mit einfachen Gegenständen aus dem täglichen Umfeld

ü      Tägliches Lieder singen

ü      Musik anhören

ü      Musizieren mit Musikinstrumenten und dem eigenen Körper

ü      Tanzen und rhythmische Bewegungen

ü      Klanggeschichten

 

Bewegungserziehung

 

Jedes Kind braucht Bewegung, für eine gesunde körperliche, aber auch kognitive, soziale und emotionale Entwicklung.

Die ersten Erfahrung mit seiner Lebensumwelt sammelt das Kind über „Greifen“ und „Begreifen“.

Schon in der frühen Kindheit ist Bewegung von herausragender Bedeutung, denn die Kinder drücken dadurch ihre Gefühle aus und sensibilisieren durch Bewegung ihre Sinneserfahrungen und ihre Wahrnehmungen. Bewegung fördert die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Die Kinder durchleben verschiedene Phasen der Bewegungsentwicklung:

ü      Greifreflex

ü      Rollen (Rücken-Bauch-Bauch-Rücken)

ü      Robben

ü      Hinsetzen

ü      Krabbeln

ü      Hochziehen und sich selbst in den Stand bringen

ü      Sich an Gegenständen (Möbel) weiterleiten

ü      Laufen mit Hilfestellung

ü      Freies Laufen

Wir fördern dies dadurch das wir:

ü      dem Kind die Möglichkeit geben seine soziale Umwelt eigenständig zu erkunden

ü      gezielte Bewegungsangebote zur Verfügung stellen und die Kreativität des einzelnen Kindes miteinbeziehen.

ü      Ein großes Außengelände mit vielfältigen Möglichkeiten nutzen können.

ü      Spazieren gehen 

 

Natur und Umwelt

 

Umwelt berührt viele Lebensbereiche von der Naturbegegnung über die Gesundheit und Wertschätzung bis hin zum Freizeit und Konsumverhalten. Die Kreativität und die Phantasie des Kindes werden durch den Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt, sowie der Umgang mit Naturmaterialien angeregt.

Die Kinder haben mehr Entfaltungsmöglichkeiten als beim vorstruckturierten Spiel. Sie sollen durch die Wahrnehmung mit allen Sinnen einen emotionalen Zugang zur Umwelt bekommen. Dabei soll das Kind mit der Natur vertraut werden und Spaß dabei haben in die Natur zu gehen. Durch die Bewegung an der frischen Luft, fördert dies bei den Kindern die Gesundheit und stärkt das Immunsystem. Auch wird beim Erleben der freien Natur das Selbstverständnis und das Verhalten zur Natur gestärkt und gefördert:

ü      Spiele im Freien

ü      Spaziergänge

ü      Experimentieren und spielen mit Naturmaterialien

ü      Angeleitete Waldprojekte

ü      Beobachten von Tieren

ü      Obst aus dem eigenen Garten ernten und verarbeiten

ü      Bewusste ökologische Erziehung (Mülltrennung, sparsamer Umgang mit Energie, überlegter Umgang mit Lebensmitteln) 

 

Ausbildung Grob- und Feinmotorik

 

Die Ausbildung der Grobmotorik wird gefördert durch: 

ü      Angebot von ausreichenden Bewegungsmöglichkeiten im Außenbereich

ü      Freie Bewegungsmöglichkeiten im Innenbereich

 

Die Ausbildung der Feinmotorik fördern wir durch:

ü      Schneiden

ü      Malen

ü      Prickeln

ü      Kleben

ü      Kleistern

ü      Kneten

ü      Gezielte Bewegungsspiele zur Ausbildung der einzelnen Sinnesorgane

 

Interkulturelle Erziehung 

 

Uns ist es wichtig das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu fördern.Wir bemühen uns in unserer Einrichtung jeden so anzunehmen wie er ist, egal was er für eine Sprache er spricht oder wie er aussieht. Durch das Erkennen von anderen Kulturen und Religionen ist ein gemeinsames Miteinander möglich. So wird die Mehrsprachigkeit, das anderes Reden und das Aussehen als selbstverständlich angesehen.Damit vermitteln wir den Kindern das jeder Mensch gleich wertvoll ist.Wir nehmen Kinder aus allen Kulturen, Schichten und Religionen  auf, bleiben aber als katholische Einrichtung erkennbar.

 

Integration

 

Durch intensive Beobachtung jedes Kindes beim Eintritt in die Kita , können  wir möglicherweise erkennen ob es sich bei dem jeweiligen Kind um eine Entwicklungsverzögerung handelt und geeignete Maßnahmen einleiten. Das bedeutet, dass wir uns mit der zuständigen Frühförderstelle in Verbindung setzten. Deren Mitarbeiter leiten dann gegebenenfalls eine Integrationsmaßnahme ein. Das beinhaltet, dass eine Mitarbeiterin zusätzlich 15 Stunden pro Woche, das Kind nach den Vorgaben von Quint fördert.

  

Hygiene 

 

Mit Eintritt in die Kinderkrippe ist davon auszugehen, dass die Sauberkeitserziehung noch nicht vollendet ist. Denn die Nervenbahnen zur Steuerung der Schließmuskulatur und Blasenkontrolle müssen sich erst noch entwickeln. Das geschieht frühestens mit Ende des zweiten Lebensjahres und kann sich bis zum fünften Lebensjahr hinauszögern. Aus diesem Grund ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig um sich auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kindes einstellen zu können. In der Kindertagesstätte haben die Kinder die Möglichkeit eine kindgerechte Toilette aufzusuchen. Uns ist es sehr wichtig, dass dies ohne Zwang stattfindet. 

Auch das regelmäßige Händewaschen nach dem Toilettenbesuch sowie vor und nach den Mahlzeiten, spielt für uns eine große Rolle.In unsere Einrichtung werden nach den Mahlzeiten die Zähne geputzt, wobei auf eine „fachgerechte“ Reinigung geachtet wird.Die Erzieherinnen unserer Kita arbeiten nach den geltenden Hygienebestimmungen 

 

Gesundheit 

 

Um die Gesundheit der Kinder zu erhalten achten wir auf jahreszeitenangebrachte Kleidung, gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, angemessene Ruhephasen, regelmäßiges Lüften der Aufenthaltsräume.